Zierfische haben eine beeindruckende Wirkung

Der Anblick von Zierfischen in einem Zoofachgeschäft lässt nicht nur bei Kindern die Augen glänzend werden. Auch viele Erwachsene erwischen sich immer wieder dabei, dass sie ihre Blicke nicht von den Aquarien abwenden können.

Durch diese große Faszination, die ein Aquarium auslösen kann, fällt es Erwachsenen oft schwer ihren Kindern bei der Frage nach dem Kauf eines Fisches Nein zu sagen. Aber gerade bei Zierfischen kommt es auf richtiges Hintergrundwissen an. So ist nicht jeder Zierfisch für die Haltung von Aquaristik-Anfängern geeignet. Besonders bei Kindern kann das Interesse an Zierfischen schnell verfliegen, sodass dann die Erwachsenen für die Pflege und Fütterung der Zierfische aufkommen müssen. Generell gilt es sollte von Anfang an beachtet werden, dass im Aquarium die richtigen Zierfische gehalten werden. So kommt es bei der Auswahl der Fische nicht nur darauf an eher genügsame Zierfische zu halten. Wichtig ist auch ob die Aquarium-Bewohner auch zueinander passen.

Welcher ist der richtige Anfänger-Zierfisch für das Aquarium?

Als sehr geeignete Anfänger-Zierfische haben sich schon häufig die lebendgebärenden Guppys und Platys erwiesen. Doch auch der Metallpanzerwels ist häufig auch in Anfängerbecken zu finden. Guppys und Platys sind sehr friedvolle aber sehr lebhafte Zierfische. Desweiteren stellen sie nicht allzu große Anforderungen an die Wasserqualität. Zu beachten gibt es allerdings auch bei Guppys und Platys etwas. Die beiden Arten sind lebendgebärend und für ihre einfache Zucht bekannt. So können schnell aus einigen wenigen Zierfischen riesige Gruppen entstehen. Daher sollten entweder schon vor der Anschaffung genug eventuelle Abnehmer gefunden werden oder die Zierfische nach Geschlechtern getrennt werden. Gerade bei den Guppys ist eine Unterscheidung der Geschlechter nicht schwierig. Denn die Männchen sind zumeist kleiner und bunter als die Weibchen, die im Gegensatz zu den Männchen größer und dezenter gefärbt sind. Metallpanzerwelse sind ebenfalls sehr lebhafte und friedliche Zierfische. Sie halten sich im Gegensatz zu den Platys und Guppys im unteren Bereich des Aquariums auf. Sie benötigen für eine optimale Nahrungsaufnahme eine kleine Sandfläche.

Was ist wichtig beim Kauf und Transport der Zierfische?

Zierfische sollten schon vor dem Kauf auf eventuelle Krankheitssymptome überprüft werden. Anzeichen für Krankheiten können geschwollene Augen sowie  weiße Punkte auf den Schuppen der Zierfische sein. Doch auch bei dem Transport in das schon vorbereitete Aquarium gibt es einiges zu beachten. So sollte der Transportbeutel abgerundete Ecken haben um eine Quetschung der zukünftigen Aquarium-Bewohner zu verhindern. Desweiteren sollte die Transporttüte mit Zeitungspapier eingewickelt werden, damit sich die Wassertemperatur nicht allzu stark verändert. Doch auch um die Fische zu beruhigen lohnt es sich die Transporttüte in das Papier einzuwickeln.

Wie setzt man Zierfische richtig in das Aquarium?

Bei dem Einsetzen von Zierfischen in das Aquarium gibt es einiges zu beachten um die neuen Aquarium-Bewohner zu schonen. Zuerst sollte die Transporttüte von dem Zeitungspapier befreit werden und im ungeöffneten Zustand im Wasser des Aquariums schwimmen gelassen werden. Durch diesen Vorgang kann sich die Wassertemperatur des Beutels an die des Aquariums anpassen. Die Tüte sollte insgesamt circa eine Viertelstunde so belassen werden. Danach wird die Transporttüte geöffnet und der obere Rand etwas aufgerollt, sodass die Tüte frei auf der Wasseroberfläche schwimmen kann. In die geöffnete Transporttüte kann dann in kleinen Mengen Aquariumwasser hinzugefügt werden. Somit können sich die neuen Aquarium-Bewohner auch an das neue Wasser gewöhnen. Um das Einschleppen von im Wasser befindlichen Krankheiten zu verhindern, empfiehlt es sich die Fische mit einem Kescher aus der Transporttüte zu fangen und das Transportwasser nicht in das Aquarium zu schütten.

 

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