Amanogarnele

Der beliebte Algenfresser im Aquarium

Die wohl bekannteste Zwerggarnele der Aquaristik ist die Amanogarnele. Die als Algenfresser beliebte Garnele hat eine Lebenserwartung von 6 Jahren und eine Endgröße von 3-4,5 cm. Sie wurde durch den bekannten Aqua-Scaper Takashi Amano berühmt.

Von Takashi Amano erhielt die kleine Garnele auch ihren Namen. Die Amano-Garnele ist vor allem durch ihre Funktion als Algenfresser ein sehr beliebter Aquarium-Bewohner geworden. Doch auch ihr Anblick ist immer wieder interessant. So schwimmen die aufgeweckten Amanogarnelen zuweilen auch einmal sehr schnell durch alle Regionen des Aquariums. Daher kann man nicht sagen, dassAmanogarnelen langweilige Garnelen sind. Amanogarnelen haben zwar eine eher schlichte Färbung doch auch gerade dies ist für den Einen oder Anderen auch das besondere. Mit ihrer schlichten Farbe konnte die Amanogarnele schon sehr viele Aquarianer für sich begeistern. So findet man die inzwischen sehr weit verbreitete Garnele in fast allen Aquaristik-Shops. Auch das Vergesellschaften mit Fischen und anderen kleinen Garnelen ist mit der Amano-Garnele möglich. So kann sie mit großen aber auch kleinen nicht räuberischen Fischen vergesellschaftet werden. Man sollte allerdings auch darauf achten, dass die Amanogarnele genügend Versteckmöglichkeiten vorfindet. Die Vergesellschaftung mit anderen Zwerggarnelen stellt für die Amanogarnelekein Problem dar, da sie sich nicht mit anderen Zwerggarnelen-Arten kreuzen kann. Die Vermehrung der Amanogarnele ist allerdings mit Hindernissen auch im heimischen Aquarium zu bewerkstelligen. Wenn das Weibchen Eier am Hinterleib gebildet hat sollte man warten bis alle Larven geschlüpft sind (sofern keine Fressfeinde vorhanden sind) danach sollte man sie Larven mit einer Taschenlampe in eine Ecke lotsen und  absaugen, und in ein Brackwasserbecken setzen.

Amanogarnele auf Riccia Moos

Wie man es der Amanogarnele recht machen kann

Die Amanogarnele reagiert so wie die meisten Garnelen-Arten empfindlich auf Amoniak. So sollte das Aquarium vor dem Einsetzen der Garnelen auf Amoniak getestet werden. Neben Garnelen wie der Crystal Red, der Red Fire und anderen Zwerggarnelenarten ist es auch für die Amanogarnele immer eine Bereicherung des Lebensraum, wenn der Aquarium-Besitzer sogenannte Mooskugeln in das Aquarium gibt. Mooskugeln gibt es zumeist sehr günstig in verschiedenen Aquaristik-Foren zu finden. Doch auch bei vielen Internethändlern finden Interessierte immer wieder günstige Angebote. Auf solchen Mooskugeln können Garnelen sehr gut kleine Bakterien zum Fressen finden. Doch auch als Versteckmöglichkeiten können solche Mooskugeln sehr gut eingesetzt werden. Mit geschickten Aufbauten dieser können mit Mooskugeln beeindruckende Unterwasserlandschaften geschaffen werden.

 

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