Unliebsame Gäste

Die Algen im Aquarium

Ein ungern gesehener Gast im Aquarium sind die so genannten Algen. Doch was bedeutet es, wenn eine Alge zu besucht kommt und welche Verwandtschaft sie hat können sie hier nachlesen.

Algen kommen selten alleine. Dabei gibt es von ihnen mehrere Tausend verschiedene Arten die ihre größte Verwandtschaft wohl im Meer hat.  Dabei kommen Algen meist nicht alleine zu Besuch und vermehren sich im Aquarium rasend schnell. Je nach Alge kann dies eine richtige Plage sein - und sieht nicht schön aus.

 

Ursachen für die Algen im Aquarium

Die Ursachen für die Algen im Aquarium sind sehr unterschiedlich - und kann nicht pauschalisiert werden. Meist aber sind Algen ein Indiz für einen zu hohen Nitritgehalt oder zu vielen Nährstoffe welche die Aquarienpflanzen nicht abbauen können. Oder aber zu wenig Sauerstoff.

 

Verschiedenste Algenarten aufgelistet:

  • Bartalgen ( Rotalgen )
  • Pinselalgen
  • Langfädige Grünalgen
  • Kurzfädige Grünalgen
  • Graubraune Kieselalgen
  • Braune Kieselalgen
  • Blaugrüne Blaualgen
  • Schwarzblaue Blaualgen
  • Schwarze Punktalgen
  • Grüne Punktalgen
  • Schwebealgen
  • Flächige Grünalgen

 

Was kann man gegen die Algen tun ?

Jede Algenart hat seine Schwachstelle. Manche lassen sich meschanisch entfernen (Pinselalgen), manche jedoch sind sehr hartnäckig und können sogar für die Fische lebensbedrohlich werden (Rotalge, Blaualge). Bei den hartnäckigeren lassen sich meist die chemischen Keulen nicht vermeiden. (Von denen wir gerne abraten würden.)

 

Einfache Ratschläge

  • Auswechseln der Beleuchtungseinheiten
  • Dunkelkur (Umstellung der Beleuchtung auf maximal 9-11 Std am Tag)
  • Bei Überbesatz Fische entfernen
  • Wasserwerte prüfen auf zu hohen/niedrigen GH/PH/KH Wert und diesen mit möglichen Mitteln entsprechend verbessern und in die Balance zurückbringen
  • Tote Fische zeitig entfernen
  • Bodengrund mit Kot absaugen

 

Manche Aquarianer sind der Meinung das algenfressende Fische ein Allerheilmittel sind. Davon sind wir nicht begeistert. Dennoch gibt es einige Fische die man (Je nach Besatzart) auch dazu setzen kann. Diese rupfen dann manche Algenarten ab. Diese Fische nutzen die Algen als Nahrungsergänzung. Aber niemals als Hauptnahrung. Daher kann ein Algenfresser nicht als Allerheilmittel gelten.

 

Mögliche Algenfresser

 

Als letzten und besten Tipp gilt der Wasserwechsel. Sorgen Sie dafür, dass ein Teilwasserwechsel alle Monate durchgeführt wird. Beachten sie dabei, dass sie das Wasser anschließend immer mit bakterienfördernden Produkten (nitratsenkende Produkte) ergänzen. Das hemmt die Vermehrung der Algen und sorgt für einen vernünftigen Bakterienhaushalt zur Senkung des Nitratwertes.

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