Wasserpflanzen

Das Grün der Unterwasserwelt im Aquarium

Die zumeist grünen Wasserpflanzen können ein Aquarium zu einem echten Eye-Catcher machen. Wasserpflanzen gibt es in den verschiedensten Formen und Farben. Von feinen Wasserpflanzen wie der Cabomba Caroliniana bis hin zu breitblättrigen Anubiasarten gibt es eine schier unbegrenzte Auswahl.

 

Wasserpflanzen für Aquarien sind auch für viele Aquarienbewohner förderlich. Sie verbessern nicht nur die allgemeine Wasserqualität  sondern bieten Fischen, Garnelen und anderen Aquarienbewohnern Versteck- und Futtermöglichkeiten. Doch ein reichlich bepflanztes Aquarium muss auch richtig beleuchtet werden.

Wie sieht die optimale Beleuchtung von Wasserpflanzen aus?

Die optimale Beleuchtungsdauer für Wasserpflanzen liegt zwischen 12 und 14 Stunden. Allerdings sollte das Aquarium nicht im Tageslicht stehen um ein Veralgen des Aquariums zu verhindern. Für die Fische würde auch schon eine Beleuchtungszeit von circa 8 bis 10 Stunden reichen. Doch um ein optimales Planzenwachstum zu ermöglichen,  sollte die Beleuchtungsdauer nicht unter 12 Stunden gehalten werden. Bewährt haben sich auch Beleuchtungspausen von circa 2 Stunden um das Veralgen zu verhindern. Solche Beleuchtungspausen schaden den Pflanzen und den Fischen in keinster Weise, lassen aber die Algen verschwinden. Für diesen Zweck empfiehlt sich der Einsatz von Zeitschaltuhren.

Doch wie stark sollte das Licht für die Wasserpflanzen sein?

Je nach Art der Pflanzen gilt es ein leicht schattiges oder eher sonniges Abbild der Natur zu erschaffen. Die meisten Pflanzen benötigen allerdings eher helle Beleuchtungen. Besonders in kleinen Aquarien werden häufig sehr schlechte Leuchten mitgeliefert. Allgemein gilt die Faustformel auf einen Liter Wasser kommen zwei Watt Licht. So liegt die benötigte Lichtmenge eines 60l Aquariums bei circa 30 Watt. Dies ist zumeist mehr als das Doppelte, als die meisten Standardaquarienlampen bieten. So gilt besonders für Pflanzenfans, die kräftige Farben bevorzugen eine professionelle Beleuchtung anzuschaffen.  Für die meisten Wasserpflanzen gibt es praktisch nie zu viel Licht. Denn die Natur hat oftmals extreme Schwankungen in ihrem Lichtangebot. So kann es in der Natur vorkommen, dass Wasserpflanzen vom einen auf den anderen Tag das Zehnfache an Licht des Vortages zur Verfügung haben. Für Wasserpflanzen ist es allerdings schädlich, wenn sie über zu wenig Licht verfügen. Denn so können sie nicht richtig wachsen und ihre Blätter ausbilden. Dies spiegelt sich bei Wasserpflanzen oftmals in schlecht ausgeprägten matten Farben wieder.

Cabomba die beliebte Unterwasserpflante, Copyright: David Odenthal
Cabomba die beliebte Unterwasserpflante

Wann soll die Beleuchtung für die Wasserpflanzen an sein?

Damit die Wasserpflanzen optimal wachsen können, empfiehlt es sich die Beleuchtungsphasen immer gleichmäßig zu halten. Somit ist der Einsatz einer Zeitschaltuhr empfehlenswert. Aber allgemein gilt es ist egal ob die Wasserpflanzen tagsüber oder nachts beleuchtet werden, solange kein Tageslicht in das Aquarium eindringen kann.

Wasserpflanzen sind auch im Naturaquarium ein wichtiger Bestandteil

Auch im Naturaquarium erleben Pflanzen ein revival. Denn dort sind diese mit einem satten Grün – meist durch eine hohe CO2 Dosierung und starkem Lichteinfall – anzusehen. Dabei sollte man darauf achten, dass die Lebewesen wie Garnelen oder Zierfische nur begrenzt in solchen Aquarien gehalten wergen können.

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