Grünalgen

Der Sammelbegriff Grünalge umfasst eine Reihe verschiedener Aquarienpflanzen wie Pelzalgen, Fadenalgen und Punktalgen. Sind sie auch nicht so gefährlich wie Blau- oder Rotalgen, lässt ihr vermehrtes Auftreten doch auf ein biologisches Ungleichgewicht im Wasser schließen. Eine vereinzelte Verbreitung kann indes sogar positiv sein. Grünalgen sind anspruchsvoll und benötigen eine hohe Wasserqualität.

 

Das Aussehen von Grünalgen

Grünalgen treten in verschiedenen Formen auf. Manche Arten lassen sich an grünen Scheibenablagerungen und schleimigen Belägen auf der Wasseroberfläche erkennen. Andere bilden Fäden an Pflanzen und trüben das Wasser grünlich ein. Einige Grünalgen passen sich optisch sogar recht gut in die übrige Pflanzenwelt des Aquariums ein. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Fadenalge, die in länglichen Auswüchsen nach oben treibt. Die Punktalge ist mit ihrem grünlichen Film auf der Scheibe weit weniger ansehnlich.

 

Ursachen für die Entstehung von Grünalgen

Treten in Ihrem Aquarium vermehrt Grünalgen auf, kommen zwei Hauptursachen infrage. Die erste ist eine übermäßige Beleuchtung, die zweite ein Überangebot an Nährstoffen, wie es durch zu viel Futter oder Abfall verursacht wird. Das Aquarium ist in diesem Fall möglicherweise zu klein. Vielleicht ist aber auch der Besatz zu hoch oder es wurden nicht genügend Wasserwechsel durchgeführt.

 

Was ist beim Auftreten von Grünalgen zu tun? 

Obwohl Grünalgen für gute Wasserqualität, zusätzlichen Sauerstoff und Nahrung stehen, sollte auch ein geringes Aufkommen zum Anlass genommen werden, die Wasserwerte zu prüfen. Sind die Phosphor- und die Nitratwerte zu hoch, sollten häufigere Wasserwechsel durchgeführt werden. Auch ist es ratsam, den Besatz, das Futter und die Beleuchtungsphasen anzupassen. Gezielte Beleuchtungspausen und die Aufstellung des Aquariums im Schatten sind hilfreich. Die Algen selbst lassen sich manuell entfernen.

 

Die richtigen Aquarienbewohner gegen Grünalgen

Es gibt viele Fisch-, Garnelen- und Schneckenarten, die Grünalgen fressen. Beispiele hierfür sind:

Der Besatz sollte bei einer Neubesiedlung des Aquariums nicht anwachsen. Zusätzliche Abfallstoffe und ein Wiedererstarken des Algenwachstums wären die Folge.

Fazit

Während wenige Grünalgen auf eine gute Wasserqualität hinweisen, lassen zu viele auf ein biologisches Ungleichgewicht schließen. Abhilfe schaffen Algenfresser, Beleuchtungspausen und Futtereinsparungen.

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