Cyclops

Cyclops - Die Futteralternative

Cyclops sind 0,5 – 3 mm lange Vertreter der Ruderfußkrebse (Copepoda). Wie die Zyklopen der griechischen Mythologie haben sie nur ein einziges Auge. Mit zwei Antennen am Kopf, einem ovalen Mittelteil und einem gliedmaßenlosen Hinterteil entspricht ihr Körperbau dem der meisten niederen Krebsarten. Ihr Beiname "Hüpferling" ist auf die sprunghafte Fortbewegungsweise zurückzuführen, die ihnen durch ihre 5 Spaltbeinpaare ermöglicht wird. Der Cyclop ist eine räuberische Unterart des Zooplanktons. Er ernährt sich von anderem Plankton, aber auch von Zierfischlarven.

 

Cyclops als Lebendfutter

Grundsätzlich können Cyclops als Fischfutter ins Aquarium gegeben werden. Man nutzt sie als Nahrung für Kleinfische wie den Neon. Auch kleine Salmler und Barben fressen sie gern. Meistens gelangen die in Teichen und Tümpeln beheimateten Ruderfußkrebse gemeinsam mit gefangenen Wasserflöhen ins Aquarium. Oft werden sie auch zusammen mit Pflanzen eingeschleppt. Sie eignen sich gut als Futter für kleinere Fische. Die sprunghafte Bewegung der Hüpferlinge animiert sie zu höherer Aktivität. Ein weiterer Vorteil der Cyclops besteht darin, dass sie im Winter keine Dauerstadien bilden. Dadurch eignen sie sich gut als Ersatzfutter. Darüber hinaus weisen sie einen hohen Fett- und Kaloriengehalt auf.

 

Das ist bei der Verfütterung von Cyclops zu beachten

Ausgewachsene Hüpferlinge ernähren sich nicht nur von Plankton, sondern auch von Wasserflöhen und Fischbrut. Sie sind daher unter keinen Umständen in Aquarien zu geben, die zur Aufzucht und zum Ablaichen von Zierfischen genutzt werden. Für größere Fische stellen sie keine Gefahr dar.

Cyclops werden in Form von Frostfutter verkauft. Ehe man sie an seine Fische verfüttert, taut man sie auf und spült sie unter einem Sieb aus. Es sind nur so viele Cyclops ins Becken zu geben, wie die Fische innerhalb weniger Minuten fressen können. Zur Aufzucht gibt man sie mehrmals täglich ins Becken.

 

Die richtige Nachzucht von Cyclops 

Die Haltung von Hüpferlingen ist unkompliziert. Es genügt ein mit Wasser gefülltes Einmach- oder 5-Liter-Glas. Zur Fütterung gibt man einmal am Tag ein klein wenig aufgelöstes Trockenfutter hinein. Auch Rädertierchen gehören zur Grundnahrung der Cyclops. Ehe man sie ins Wasser setzt, ist allerdings ein angemessenes Algenwachstum sicherzustellen. Hierzu rückt man das Glas ein paar Mal am Tag in die Sonne. Die Hüpferlinge gibt man anschließend einfach hinzu.

 

Fazit:

Cyclops können bei richtiger Anwendung ein gutes Futtermittel für kleine Fische wie Salmler und Barben sein. Von Aufzucht- und Ablaichbecken sind sie allerdings fernzuhalten. Cyclops lassen sich bequem in Form von gefrostetem Trockenfutter bestellen.

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