Aquarium Zubehör

Wer mit der Aquaristik beginnen möchte, benötigt eine gewisse Grundausstattung. Das Wichtigste ist das passende Becken für die Fische. Darüber hinaus muss für das Aquarium Zubehör angeschafft werden. Welches das ist, erklärt der nachfolgende Beitrag.

Unterlage gleicht kleinste Unebenheiten aus

Sicher steht das Aquarium auf einer Unterlage aus Schaumstoff, die zwischen dem Glasboden und dem Aquarium-Unterschrank positioniert wird. Sie gleicht kleinste Unebenheiten aus und schützt vor Kratzern. Zugleich dämmt sie Vibrationen, die von der Pumpe ausgelöst werden.

Filter reinigt Wasser

Im Wasser des Aquariums sammeln sich verschiedene Unreinheiten an. Dies sind die Ausscheidungen der Fische, abgestorbenes Pflanzenmaterial sowie Futterreste. Der Filter saugt das Wasser an und reinigt es. Außerdem sorgt die Pumpe für eine gleichmäßige Nährstoffverteilung um Wasser. Wichtig ist, dass die Leistung der Pumpe auf die Größe des Beckens abgestimmt wird. Sonst erledigt sie ihre Aufgabe nur unzureichend. Als Filtermaterialien kommen Schaumstoff, Aktivkohle, Torf, Filterwatte, Kunststoffgeflechte, Ton, Keramik, Eisenhydroxyd sowie sogenannte "lebende Steine" zum Einsatz. Für welches Aquarium welcher Filter geeignet ist, lässt man sich beim Kauf am besten vom Fachmann erläutern.

Ausströmerstein versorgt Wasser mit Sauerstoff

Wird für das Aquarium Zubehör zusammengestellt, vergisst der Neueinsteiger häufig den Ausströmerstein. Dieser jedoch spielt für die Wasserqualität eine wichtige Rolle, denn er sorgt für eine zusätzliche Sauerstoffzufuhr. Sie kommt dem Wohlbefinden der Fische zugute. Insbesondere in Aquarien mit wenigen Wasserpflanzen kann auf den Ausströmerstein nicht verzichtet werden, da ein Sauerstoffmangel zum Tode der Fische führen könnte.

Licht fördert Pflanzenwachstum

Einige Fische leben vorwiegend in den bodennahen Bereichen des Beckens, andere bevorzugen einen dichten Pflanzenwuchs, um sich zu verstecken. Dann wiederum gibt es diejenigen Arten, die in den oberen Beckenbereichen schwimmen, wo der Lichteinfall am höchsten ist. Der Bedarf an Licht ist bei den Fischen also unterschiedlich. Die Wasserpflanzen hingegen benötigen alle das Sonnenlicht, damit die Photosynthese stattfinden kann und ihrer Entwicklung nichts im Wege steht. Das Aquarium in Fensternähe aufzustellen, wäre keine gute Idee. Damit würde der Algenwuchs angeregt werden. Die richtige Dosierung des Lichts lässt sich mit einer Pflanzenlampe erzeugen, die in Form einer LED-Beleuchtung oder einer Röhre oberhalb des Beckens installiert wird. Eine Zeitschaltuhr vereinfacht die Regulierung der Beleuchtungsdauer.
Du findest den Artikel gut? Dann sag es weiter:

Zurück